Gastroenterologisches Zentrum
am St. Joseph-Stift - MVZ Gmbh

Dr. med. Heinrich Schulz (ärztl. Ltg.)
Dr. med. Jochen Flechtenmacher
Dr. med. Hubert Zebski



Praxisteam
 
Videokapselendoskopie  

 

 

   
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Die Videokapselendoskopie  

 

 

Bei der Videokapselendoskopie kommt kein herkömmliches Endoskop zum Einsatz sondern eine Einmalkapsel von ca. 26 x 11 mm Größe. Sie ist wie eine Videokamera aufgebaut und durchläuft "filmend" den Magen-Darm-Trakt. Die Kapsel wird mit etwas Wasser geschluckt und auf natürlichem Wege über den Darm ausgeschieden.

Kapsel-Minikamera

Während der Wanderung durch den Verdauungstrakt sendet die Kapsel mit einer Frequenz von 2/sec die gefilmten Bilder in hervorragender Qualität an ein Empfangsgerät, welches der Patient an einem Gurt um den Bauch trägt.
   

Kapselbild aus dem Dünndarm

   

Im Anschluss an die Untersuchung werden die gespeicherten Daten auf einem Rechner zu einem Film zusammengefasst, der dann ausgewertet wird.
Die Videokapselendoskopie kommt am häufigsten zur Anwendung bei Patienten mit unklarer Blutung (z. B. Entzündung, Geschwür, Tumor) im Dünndarm und zielt besonders auf die Beurteilung der normal-endoskopisch nicht erreichbaren Dünndarmabschnitte (Gesamtlänge des Darms ca. 5 – 6 Meter).Während der Aufnahmezeit (ca. 6 – 8 Std.) kann der Patient weitestgehend seinen üblichen Tagesaktivitäten nachgehen.

 

   
     

vorher:
Um die bestmögliche Bildqualität zu erhalten, muss der Verdauungstrakt von Speise- und Stuhlresten komplett befreit sein. Hierfür erhalten Sie von uns ein Abführmittel und eine spezielle Spüllösung, die dafür sorgt, dass die kleine Videokamera "freie Sicht" zum filmen hat.

nachher:
Die Kapsel löst sich nicht auf, sondern wird auf natürlichem Wege ausgeschieden. Um sicher zu gehen, dass dies auch passiert, ist es nötig, dass Sie dies beim Toilettengang überprüfen und uns eine kurze (telefonische) Rückmeldung geben.

 

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